GEFÜLLTE PAPRIKA MIT HEFESCHMELZ

Auf ein Neues kommt hier ein veganes Rezept für Jedermann! Warum es sinnvoll ist auf Fleisch zu verzichten, habe ich nun schon im Letzten Rezept erwähnt. Für viele eine Selbstverständlichkeit, für manche eine Welt, jenseits des eigenen Vorstellungsvermögens. Schade eigentlich, denn Tierschutz, Menschenrechte oder auch Umweltschutz sollten Standard sein in einer Szene, die sich eigentlich hervorheben, und anders, gar besser sein wollte als ihre „normale“, spießige, gleichgültige, lethargische und phlegmatische Umwelt! Zumindest behauptet sie es so oft von sich. Und doch trägt sie dazu bei, dass es auf dieser Welt so schlecht um Mensch, Tier und Umwelt steht. Ein wenig Verzicht hat noch nie geschadet, und nur zu töten um das egoistische Verlangen nach Fleisch zu befriedigen und  eigentlich auch nur die Gewohnheiten die uns Neandertaler mit in die Wiege gelegt haben weiter zu pflegen, ist doch ein wenig primitiv. Denken, Nachdenken und Umdenken schadet keinem, nicht umsonst waren die intelligentesten Menschen sprich Forscher, Geologen, Mathematiker, Entdecker und Erfinder so zahlreich begeisterte Vegetarier!
Jetzt aber auf ins Gefecht wir brauchen das hier:

Ich rechne mal 1 Paprika pro Kopf und mache mal vier, ansonsten einfach Menge verkleinern oder vergrößern:

- 4 Paprika mittelgroß – Farben dürft Ihr Euch aussuchen

- 4 Champignons – mittelgroß – auch da ist die Farbe egal

- 1 Tasse Sojagranulat

- 1 große Zwiebel

- Soja-Soße / etwas Gemüsebrühe / Pfeffer / Paprika / Senf

- Etwas Mehl

- Margarine (achtet darauf, dass diese vegan ist)

- Edelhefeflocken

Wenn Ihr keine Champignons mögt, könnt Ihr dafür auch eine Zucchini oder Porree oder aber auch alles mir rein mischen.

Fangen wir mal an! Die Paprika putzen, und oben rund ausschneiden, so dass ein Deckelchen entsteht. Die Paprika sollte ca. 15 Minuten in Salzwasser vorgekocht werden. Während dessen Champignons und Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Das Sojagranulat in heißer Brühe und zwei-drei Eßlöffel Soja-Soße aufquellen lassen. Danach die Pilze, Zwiebeln und das Soja vermengen. Für den Gaumen noch ein wenig Pfeffer und Paprika dazu. Wenn Ihr den Brei fertig habt, bestreicht Ihr die Paprika von Innen und Außen mit Margarine, dies geht am besten mit einem Küchentuch. Jetzt kann der Brei in die Paprika rein, so, dass noch ein bisschen Platz übrig bleibt. Der schwerste Teil des Ganzen folgt nun im Hefeschmelz, denn dies benötigt etwas Fingerspitzengefühl, aber auch das solltet Ihr meistern. Also,  Margarine in einem Topf schmelzen, ca. ein Drittel der Packung, 2-3 EL Mehl hinzugeben und verrühren. Es sollte eine dickflüssige Konsistenz entstehen. Dann schüttet 100ml Wasser, einen großen Schuss Senf und etwas Salz dazu und rührt ca. 5 EL Edelhefeflocken unter. Je nach Dicke des Schmelzes könnt Ihr diese mit einer Variation an Esslöffeln Wasser bestimmen. Fertig wäre auch dieses! Jetzt kippt Ihr den Hefeschmelz in die Paprika rein, so dass sie sich ganz füllt. Deckelchen drauf und ab in einen Bräter, den Ihr nun ca. 30 Minuten bei einer Hitze von 180°C im Herd verstaut. Ob Ihr nun Kartoffeln, Reis oder sonst was dazu esst, ist mir völlig Schnuppe, Hauptsache, Ihr lasst es Euch schmecken! Bis dann.

Zu guter Letzt noch ein Zitat für den Weg!
„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf dieser Welt so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung!“ Albert Einstein