DIE BONKERS – STOCKBESOFFEN & GENIAL
(Burnout Records)
Stockbesoffen und Genial? Ob nun beides zutrifft, liegt wie so oft im Auge des Betrachters. Gerne Stockbesoffen zu sein – das nehme ich dem Rostocker Trio auf Anhieb ab. Unter “genial“ verstehe ich aber was anderes, weiß natürlich aber auch, dass DIE BONKERS die Ernsthaftigkeit nicht gepachtet haben.
Bei Liedtiteln wie “Schön & Millionenschwer“, “Skinhead Lost auf Usedom“ oder “Saufen wir haben Saufen“ muss man wohl auch keine revolutionären Weltverbesserungslieder erwarten und politische Ansprüche gilt es auch nicht zu erfüllen. Es geht überwiegend um Partys und das, was man da so macht, nämlich Saufen, Saufen, Saufen und nebenbei vielleicht ein wenig Rock´n´Roll hören. Und das man im Suff manchmal komische Dinge erlebt, auch davon können DIE BONKERS ein Lied singen, ach was sag ich, mehrere Lieder singen. Es klingt ein wenig nach einer Mischung aus aufmotzten LÜDE & DIE ASTROS, nur mit dem Unterschied, das denen damals die Harley heiliger war als das Bier, und TOM ANGELRIPPER.
Dieses Klangerlebnis ist eigentlich dafür prädestiniert, es mit ordentlich Promille im Blut zu hören, denn nüchtern ist es leider zu schwer nachvollziehbar. Im dicken Digi-Pack wohnt neben der CD noch eine DVD, auf der sich der BONKERS Tourfilm “Frisch vom Fass“ befindet. Ich bitte an dieser Stelle aber um Nachsicht, da ich mir diesen erspart habe, denn soviel Bier hatte ich leider nicht im Haus. Spike





Eh was bistn du für n Spinner…wenn man keine Ahnung dann sollte man einfach nur seine fresse halten junge…
erst habe ich mich ein wenig gewundert und gedacht “hm… wahrscheinlich einer dieser spassbremsen NERDS” dann las ich “und politische Ansprüche gilt es auch nicht zu erfüllen” und wusste “alles klar, bei der geburt zu wenig sauerstoff gekriegt, kennt mann ja, sone spaddel!” aber nichts für ungut, gibt halt auch leute die mit ner schönen Bionade und ner miesen stimmung auf kundegebungen gehen und danach alternativ- weinerliche protestsongs hören und für die sind wir nunmal ne stufe zu hart!
ey, CAB!